Die photokina 2018 in Köln ist passé und erstmals hatte auch ich die Möglichkeit der Messe einen Besuchen abzustatten. Das Fazit vorne weg: Alles an einem Tag zu schaffen, gepaart mit Vorträgen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.





Für mich als Liebhaber der Fotografie stand die Messe schon immer auf meiner imaginären „Muss-ich-mal-machen-Liste“, scheiterte aber bis dato immer an der Entfernung bzw. der Zeit, manchmal auch eine Kombination aus beiden. Bestimmte Erwartungen an die Messe hatte ich soweit keine – ich wollte nur dabei sein, alles sehen und sämtliche Eindrücke einfach nur aufsaugen. Erstaunlich war für mich insbesondere die Anzahl an Ausstellern, bekommt man doch bei der Suche im Internet stets nur wenige Anbieter bei den einschlägigen Verkaufsplattformen zu Gesicht. Obwohl die Zahl der Aussteller, laut offiziellen Zahlen, rückläufig war, empfand ich die Auswahl als riesig!



Meine Neugierde wurde im Verlaufe des Besuches zunehmend auf die spiegellosen Vollformatkameras gelenkt (DSLM-Kameras). Alle großen Kamerahersteller hatten ihre aktuellen bzw. neuen Modelle am Start, von denen ich allerdings nur die Canon EOS R mit verschiedenen Objektiven in der Hand hatte. Die wesentlich kompaktere Bauweise gegenüber den Spiegelreflexkameras (DSLR) spart enorm an Gewicht – was für mich, da ich viel auf Reisen fotografiere, ein enormer Vorteil ist. Den ganzen Tag über mit Kamera (manchmal auch zwei) und mehreren Objektiven unterwegs zu sein, strengt an. Da freut man sich auf jede Art von Erleichterung. Für meine zukünftigen Planspiele in Sachen Investitionen in neue Kameratechnik stellen die spiegellosen Systemkameras mehr als nur eine brauchbare Alternative dar.

Erstmals hatte ich auch die Möglichkeit mich ich hinter ein „was für ein krasses Teil“ zu stellen. Einfach Wahnsinn, was möglich ist und vor allem in welcher Qualität.


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