Der Herbst ist bereits einige Tage und Wochen alt und das ist auch deutlich in der Natur und Landschaft erkennbar: Die farbenfrohe, bunte Laubfärbung vom Oktober weicht nach und nach dem welken Einheitsbraunton. Nichts desto trotz oder gerade deswegen bieten sich jetzt in dieser Phase des Herbstes spannende Motive, vor allem wenn man sich Zeit für die scheinbar unscheinbaren Dinge nimmt.
Großer Zacken mit tollem Ausblick
Bestückt mit der Kamera ging an diesem sonnigen November-Montag zu einen Ausflug in den Hochtaunus mit dem Ziel Großer Zacken, einer markanten Felsformation zwischen dem Ort Glashütten und dem Großen Feldberg, der höchsten Erhebung im Taunus. Beim Anblick dieser Felsformation wurden ein wenig Erinnerungen an die heimatliche Sächsische Schweiz wachm wobei der Vergleich irgendwie hinkt. Der Ausblick, der sich dort einem bietet, braucht sich hingegen nicht zu verstecken; dieser ist einfach wunderbar und lädt zum längeren Verweilen ein.

Entlang der zahlreichen Wanderwege gibt es immer wieder Möglichkeiten auf Motivjagd zu gehen. Für mich als Stadtmensch nach wie vor eher ungewohnliches Terrain, aber genau darin liegt auch ein gewisser Reiz, die vermeintlich kleinen Dinge in den Fokus zu rücken.



Eine typische geologische Gegebenheit im Taunus ist das dortige Sedimentgestein, dem sogenannte Taunusquarzit. Dieser lässt sich in massiven Felsformationen oder in kleinen Anordnungen inmitten der weitläufigen Fichtenwäldern bewundern.


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